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Geschichte
Die Wurzeln unserer Werkstatt reichen weit in die Vergangenheit zurück. 1974 begannen engagierte Mitarbeiter in den Kellerräumen der Inneren Mission Karl-Marx-Stadt, Glockenstraße 5 (heute Geschäftsstelle der Stadtmission Chemnitz e.V.) mit behinderten Menschen zu arbeiten. Die Förderwerkstatt war geboren. Allerdings waren die Räume nicht ausreichend und es erfolgte ein Umzug in die 1. Etage. Jedoch war auch dort der Raum begrenzt. Mit den politischen Umbrüchen kamen die Veränderungen für die Werkstatt und 1990 erfolgte die Anerkennung als „Werkstatt für Behinderte“ (heute WfbM - „Werkstatt für behinderte Menschen“). Ende 1991 konnte endlich – den räumlichen und produktiven Anforderungen entsprechend - der Umzug nach Limbach-Oberfrohna erfolgen. Gleichzeitig wurden die kommunalen Einrichtungen für behinderte Menschen Limbach und Burgstädt übernommen.
Nach langjähriger Erfahrung in der Arbeit mit behinderten Menschen entschlossen wir uns auch in unserem Namenszug die von uns gelebte Partnerschaft sowohl zu den behinderten Menschen als auch zur Wirtschaft deutlich zu machen. Seit 1992 führen wir den Namen „PARTNER- WfbM“ als Zeichen für gelebte und faire Zusammenarbeit nach innen und außen. 1994 war ein ereignisreiches Jahr. Die Zweigwerkstatt Chemnitz konnte in eine ehemalige Kindertagesstätte in der Zeisigwaldstraße einziehen und im gleichen Jahr nahm in Burgstädt unsere erste Werkstatt für chronisch psychisch kranke Menschen (WfcpK) die Arbeit auf.
Die PARTNER-WfbM hatte sich inzwischen so rasant entwickelt, dass nur ein Neubau den Anforderungen an eine moderne Produktionsstätte gerecht werden konnte und so erfolgte Ende 1996 der Umzug der Hauptwerkstatt nach Burgstädt-Herrenhaide. Die Anbindung im Gewerbegebiet erweist sich bis heute als positiver Standort.
Aber auch die WfcpK stieß mit den Produktionskapazitäten schnell an Grenzen. Im Jahr 2002 konnten, nach einem umfangreichen Umbau, ein neues Gebäudes im Gewerbegebiet Hartmannsdorf bezogen werden.
Und 2007 konnte, last but not least, die Zweigwerkstatt Chemnitz in einen sehr modernen Neubau umziehen. Auch hier wurden die Arbeitsbedingungen für die behinderten Menschen erheblich verbessert. So war es nun auch möglich, durch die behindertengerechte Bauweise Rollstuhlfahrer aufzunehmen. Gleichzeitig wurde die Kapazität erweitert und eine Werkstatt für chronisch psychisch kranke Menschen in Betrieb genommen. Auch der Förder- und Betreuungsbereich, der bis dahin in einer Neubauwohnung untergebracht war, konnte schöne, moderne und den Anforderungen entsprechende Räume beziehen. Dieser Umzug war ein Gewinn für alle und wir sind dankbar, dass wir eine der letzten Werkstätten in Sachsen bauen konnten.





