Inhalt

Förder- und Betreuungsbereich

Im Förder- und Betreuungsbereich werden behinderte Menschen aufgenommen, die nicht oder noch nicht im Berufsbildungs- oder Arbeitsbereich der WfbM gefördert werden können. Ziel der Arbeit ist es, Menschen mit Schwerstmehrfachbehinderung bei ihrer Persönlichkeitsentwicklung ganzheitlich zu unterstützen. Der Erhalt und die systematische Förderung der bestehenden Fähigkeiten hat dabei Priorität. Hierzu richten sich die pädagogischen Mitarbeitenden nach erprobten heilpädagogischen Handlungsmöglichkeiten und relevanten fachwissenschaftlichen Erkenntnissen. Gleichzeitig wird die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben gefördert. Die behinderten Menschen können bis zum Erreichen des Rentenalters heilpädagogisch-therapeutisch betreut werden. Der FBB befindet sich unter dem „verlängerten Dach“ der WfbM und arbeitet eng mit der Werkstatt zusammen. Bei Eignung sieht der konzeptionelle Rahmen entsprechende Praktika im BBB vor, um eine Eingliederung in die Werkstatt zu ermöglichen. Der gesetzliche Rahmen für den FBB findet sich im § 136 Abs. 3 SGB IX. Zuständiger Kostenträger für die Aufnahme in den Förder- und Betreuungsbereich ist der überörtliche Träger der Sozialhilfe gemäß § 97 SGB XII, soweit sozialhilferechtliche Hilfebedürftigkeit gegeben ist. Es handelt sich hierbei um Eingliederungshilfe nach § 54 SGB XII i.V. mit § 55 SGB IX. In der Regel erfolgt die Aufnahme nach Erfüllen der allgemeinen Schulpflicht oder bei Notwendigkeit. Eine Sozialversicherungspflicht nach dem Gesetz über die Sozialversicherung Behinderter (SVBG) besteht nicht.

 

Partner-Werkstatt für behinderte Menschen | Hauptwerkstatt Burgstädt | Reinhard-Schmidt-Straße 7 | 09217 Burgstädt | Tel.: 03724 / 1 85 80 | Fax: 03724 / 1 85 830

© 2008 - 2018: HTML/CSS/TYPO3 - Pixelbrand GbR